Der Zirkusbesuch ist ein Fest der Sinne. Lichtregie und Zirkusorchester prägen das Erlebnis stark mit.

Die optischen Reize von Farben und Bewegungen der Artisten und Tiere werden von einer höchst professionell konzipierten und eingespielt gehandhabten Lichtregie begleitet. Im leeren Zelt erwecken die Tanzreigen der farbigen Scheinwerfer einen mystischen Eindruck, während sie bei den Vorstellungen für das Publikum eine Magie in die bewegte Manege zaubern. Die Manipulationen des Circus-Knie-Lichttechnikers, Tino Caroli, dessen Aufgabe von Vorstellung zu Vorstellung die Lichtregie und Regie oben im Zelt ist, sind konzentriert und ziehen den Betrachter in den Stuhlreihen magisch in den Bann des warmen Rots, des kühlen Blaus, des traumhaften Grüns oder des gleissenden Silberweiss.

Der Meister, der aus einer berühmten italienischen Artistenfamilien stammt und selber erfahren hat, wie man sich im Manegenlicht fühlt, kreiert unzählige Farbtöne. Die ganze Farbpalette ist verfügbar. Zu diesen Farbtonreigen, die im leeren und damit stillen Zelt geprobt werden, kommen während der Vorstellung die Tonfolgen hinzu, die aus der Orchesterloge über dem Künstlereingang klingen. Die zehn Musiker und ihr Kapellmeister Ruslan Fil verleihen mit ihrem Einsatz dem Manegegeschehen die Beflügelung, wie es nur die akustische Kunst vermag. Das magische, rhythmische und dann wieder virtuose Spiel der Trompete, Klarinette, des Saxophons, der Posaune, Geige, Gitarre, des Keyboards und des Schlagzeugs erfüllt die Zirkusluft – c’est magique!